Ausbildung zu Standardeinsatzregeln
- 10. Feb.
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Zur zweiten Ausbildungseinheit der Freiwilligen Feuerwehr Herrstein- Niederwörresbach begrüßte Wehrführer Julian Dunkel die Feuerwehrangehörigen im zentralen Gerätehaus in Herrstein. Im Mittelpunkt stand die Auffrischung der Standardeinsatzregeln Brandeinsatz und Brandmeldeanlage.
Ausbilder Jan Ries stellte die grundsätzliche Vorgehensweise bei der Brandbekämpfung vor. Dies beinhaltet die Ausrückeordnung der Fahrzeuge, Einsatzablauf und Funkordnung. Ausrückende Fahrzeuge sind das Löschfahrzeug 20, Drehleiter 23/12, das Tanklöschfahrzeug 4000 und das Mehrzweckfahrzeug 3 mit einer festgelegten Anzahl von Atemschutzgeräteträgern.
Abschließend benennt Jan Ries die einzelnen Aufgaben der Trupps.
Im zweiten Block erläutert Jan Ries den Ablauf bei einer ausgelösten Brandmeldeanlage.
Grundsätzlich ist bei einer Alarmierung durch die Brandmeldeanlage von einem tatsächlichen Brand auszugehen. Besondere Objekte wie Firma Effgen und Lorettahof sind mit zweimelderabhängigen Linien in der Brandmeldeanlage ausgestattet. Die Ausrückeordnung entspricht der SER Brand. Die Feuerwehr Herrstein-Niederwörresbach hat im Ablauf dieser Einsätze eine festgelegte Vorgehensweise. Der Gruppenführer entnimmt am Schlüsseldepot den Objektschlüssel begibt sich mit dem Schlauchtruppführer zur Brandmeldezentrale. Dort entnimmt er die Laufkarte und geht zur auslösenden Meldergruppe. Die weitere Vorgehensweise ist dann abhängig von der vorgefundenen Lage an der Einsatzstelle. Entweder wird die Anlage zurückgestellt oder die Brandbekämpfung eingeleitet. "Für diesen Fall gilt die Standardeinsatzregel Brand und die weitere Vorgehensweise ist damit festgelegt ", schließt Ausbilder Jan Ries den Bogen und diese Ausbildungseinheit.







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